ETF-Investments

Langfristig Vermögen aufbauen. Risiken und Kosten verstehen.

ETFs machen es möglich, mit einem Sparplan oder einer Einmalanlage breit gestreut an den Kapitalmärkten teilzuhaben. Damit daraus eine Strategie wird, die zu Ihnen passt, beginnen wir bei Ihren Zielen.

Worum es geht

Ein ETF bildet einen Index nach und verteilt Ihr Geld damit auf viele Wertpapiere gleichzeitig. Das senkt die Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen, hebt das Marktrisiko aber nicht auf: Kurse schwanken, und es gibt Phasen, in denen eine Anlage im Minus liegt.

Entscheidend ist deshalb nicht der einzelne Fonds, sondern die Frage, ob Anlageziel, Zeitraum und Schwankungsbreite zusammenpassen. Wer in wenigen Jahren auf das Geld angewiesen ist, braucht eine andere Aufteilung als jemand, der für den Ruhestand in dreißig Jahren spart.

Was wir gemeinsam klären

  • Ziele: Wofür legen Sie an, und was soll das Geld später leisten?
  • Zeithorizont: Wann möchten oder müssen Sie darauf zugreifen?
  • Risikobereitschaft: Welche Schwankungen können Sie finanziell und persönlich tragen?
  • Streuung: Über welche Regionen und Anlageklassen wird verteilt?
  • Gesamtkosten: Was kostet die Lösung insgesamt, nicht nur der Fonds?
  • Betreuung: Wie und wann schauen wir gemeinsam wieder darauf?

Depot oder versicherungsbasierte Anlage

ETFs lassen sich auf unterschiedlichen Wegen nutzen. Die Unterschiede sollten Sie kennen, bevor Sie sich festlegen.

Wertpapierdepot

Sie halten die Fondsanteile direkt in einem Depot. Das ist in der Regel flexibel: Raten lassen sich anpassen, Entnahmen sind grundsätzlich jederzeit möglich. Erträge und realisierte Gewinne werden laufend nach den geltenden steuerlichen Regeln behandelt.

Fondsgebundene Versicherung

Die Fonds liegen in einem Versicherungsvertrag, meist mit dem Ziel der Altersvorsorge. Kostenstruktur, steuerliche Behandlung und Verfügbarkeit unterscheiden sich vom Depot. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, hängt von Laufzeit, Vertragsgestaltung und Ihrem Ziel ab.

Welche Wege wir Ihnen konkret anbieten können und wer dabei Ihr Vertragspartner ist, besprechen wir offen im Gespräch. Steuerliche Fragen klären Sie bitte zusätzlich mit Ihrer Steuerberatung.

Gesamtkosten statt einzelner Kennzahl

Häufig wird nur die laufende Kostenquote eines Fonds (TER) genannt. Für Ihre Entscheidung zählt aber, was die gesamte Lösung kostet: Fonds, Depot oder Vertrag, Transaktionen sowie die Vergütung für Beratung und Vermittlung.

Wir stellen diese Positionen nebeneinander und erklären, wie sie sich über die Laufzeit auswirken. So können Sie Angebote vergleichen und bewusst entscheiden.

Benjamin Fitzner bringt mit seiner Qualifikation als Fachmann für Honorarberatung (DMA) zusätzliches Fachwissen zu honorarbasierten Beratungsansätzen ein. Welche Vergütung für die konkrete Leistung gilt, erklären wir Ihnen transparent.Mehr zu Bens Qualifikationen

So gehen wir vor

  1. Ziele und Ausgangslage

    Wir klären, wofür Sie anlegen und was bereits vorhanden ist.

  2. Risikoprofil

    Wir besprechen Zeithorizont und tragbare Schwankungen.

  3. Umsetzungswege

    Sie erhalten die passenden Wege mit Gesamtkosten im Vergleich.

  4. Entscheidung und Begleitung

    Sie entscheiden; wir bleiben für Rückfragen und Anpassungen ansprechbar.

Häufige Fragen

Für wen eignet sich eine ETF-basierte Anlage?

Für Menschen, die langfristig Vermögen aufbauen möchten und Wertschwankungen aushalten können. Ob das auf Sie zutrifft, hängt von Ihren Zielen, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft ab – das klären wir gemeinsam, bevor es um konkrete Lösungen geht.

Kann ich mit ETFs Geld verlieren?

Ja. Der Wert einer ETF-Anlage schwankt mit den Kapitalmärkten und kann zeitweise deutlich unter dem eingezahlten Betrag liegen. Eine breite Streuung und ein langer Anlagezeitraum können Schwankungen abmildern, schließen Verluste aber nicht aus.

Welche Kosten entstehen?

Die laufenden Fondskosten (TER) sind nur ein Teil. Je nach Umsetzung kommen Depot- oder Vertragskosten, Transaktionskosten und die Vergütung für Beratung oder Vermittlung hinzu. Wir zeigen Ihnen die Gesamtkosten Ihrer Lösung, bevor Sie sich entscheiden.

Depot oder Versicherungsmantel – was ist besser?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Wege unterscheiden sich bei Kosten, Flexibilität, steuerlicher Behandlung und Verfügbarkeit. Welche Variante passt, hängt davon ab, wofür Sie anlegen und wie lange.

Wie geht es nach dem Start weiter?

Ziele und Lebensumstände ändern sich. Wir besprechen mit Ihnen, in welchen Abständen ein gemeinsamer Blick auf Ihre Anlage sinnvoll ist, und sind bei Fragen für Sie erreichbar.


Sprechen wir über Ihren Vermögensaufbau.

Im Erstgespräch klären wir Ihre Ziele und welche Wege dafür in Frage kommen.